Altbausanierung

Altbausanierung

Altbausanierung – Modernisierung – Schadstoffe – Bauen im Bestand – Sanierungskosten

Die Altbausanierung macht mittlerweile die Hälfte des gesamten Bauvolumens aus. Man spricht auch vom „Bauen im Bestand“.

Die Beweggründe zu Altbausanierungen sind

  • Anpassung an die modernen Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Haustechnik
  • Erhöhte Anforderungen an den Feuchte- und Wärmeschutz
  • veränderte Anforderungen an die Wohnflächen sowie die Nutzung selbiger
  • Verschleiß- und Alterserscheinungen bei den Bauteilen
  • Veränderte Nutzung, z.B. Umwandlung von Wohn- in Büroflächen
  • Schadstoffe

Die Altbausanierung kann

  • sich auf die Gebäudehülle oder aber
  • sich nur auf das Innere beschränken
  • aber auch umfassend, d.h. Innen und Außen, durchgeführt werden
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Eine vollständige Altbausanierung ist nur möglich, wenn die Nutzer das Objekt vorübergehend verlassen. Hiermit ist bereits ein wesentliches Kriterium für die Ausführung von Altbausanierungen genannt. Ein weiteres Kriterium ist Denkmalschutz. Nicht vergessen werden dürfen die Sanierungskosten. Wenn eine Altbausanierung mehr oder unwesentlich weniger kostet als ein Neubau, dann stellt sich die Frage, ob ein Neubau nach Abriss des bestehenden Objekts erfolgen sollte.

Altbausanierung umfasst mittlerweile auch bereits Gebäude aus den 70iger Jahren. Die Grundrisse von Wohnobjekten – um ein Beispiel zu nennen – mit diesem Alter sind i.d.R. gut gelöst, aber bedingt durch den Einsatz von Beton sind die Bauten heute renovierungsbedürftig. Man hatte damals die Dauerhaftigkeit des Korrosionsschutzes durch Beton unterschätzt.

Das Thema Altbausanierung ist sehr komplex und bedarf deshalb einer umfassenden Grundlagenermittlung, um überhaupt erkennen zu können, ob anstatt einer Modernisierung /Sanierung dem Neubau eines Objekts der Vorzug zu geben wäre. Hier ist ein Zusammenspiel von mehreren Sachverständigen, von Kaufleuten und von Steuerberatern erforderlich. Die Wirtschaftlichkeit einer Altbausanierung wird man nur bei echten Denkmälern außer Acht lassen können.

Schwierigkeiten bereitet häufig die vorhandene Bausubstanz im Hinblick auf ihre konstruktiven und physikalischen Eigenschaften genau zu erfassen. Planunterlagen oder Baubeschreibungen findet man in der Regel selten. Es ist hierbei Aufgabe eines erfahrenen Sachverständigen zu entscheiden, welche Untersuchungen unbedingt erforderlich sind und bei welchen man ein Risiko eingehen kann. Sicherlich kann man ein Objekt bis in das Detail, d.h. bis zum einzelnen Stein zerlegen und im Labor untersuchen, aber dann würden sicherlich die Kosten gesprengt werden. Auch geht man abhängig vom Planungsschritt iterativ vor. Für die erste prinzipielle Entscheidung pro/contra Altbausanierung bedarf es eines Expertenstabs mit ausreichend Know-How, der grob abschätzen kann, was zu tun ist und was es kostet.

Der Altbau ist so zu modernisieren/sanieren, dass keine neuen Schäden oder Schadstoffbelastungen auf die Nutzer zukommen. Auch ist generell das Thema Schadstoffbelastung in Altbauten nicht zu vernachlässigen, angefangen von der Dämmung, z.B. aus Glasfasern, bis hin zu Asbestplatten, um nur die bekanntesten Schadstoffe zu nennen.

Bei Bau-Sach-Verstand finden sie die Experten, die sie zur Planung ihrer Altbausanierung benötigen, angefangen von einem Schadstoffspezialisten, über Architekten, bis hin zu Tragwerksplanern. Vereinbaren sie einen Gesprächstermin unter: 089/3297 8630